
Sonntag, 05. 02. 2012 "Septuagesima (Vorfastenzeit)" (II. Kl.) - liturg. Farbe: violett 11 Uhr Hochamt in der Gaukirche St. Ulrich zu Paderborn, anschließend Blasiussegen 
"Was steht ihr hier den ganzen Tag müßig? ... Geht auch ihr in meinen Weinberg" (EVANGELIUM). Als Wettkämpfer Christi müssen wir in der "Rennbahn" des Lebens laufen (EPISTEL). Als Arbeiter Christi müssen wir in Seinem Weinberg arbeiten. Es ist ein "Wettlauf" mit dem Tode um den "Siegespreis" des ewigen Lebens. Es ist wahr, dass nur "einer" aus eigener Kraft "den Siegespreis gewinnt", nämlich Christus. Doch wenn wir mit Ihm durch die Gnade vereint sind, wird Er auch uns helfen die Siegeskrone zu erlangen. Wir dürfen aber nicht wie das Volk Israel unter Moses in diesem "Wettlauf" ermüden (EPISTEL). Der liebe Gott kommt zu uns schon "am frühen Morgen" unseres Lebens; in unserer Jugend und bis zur letzten "Stunde" unserer irdischen Luafbahn wiederholt Er immer wieder: "Was steht ihr ... müßig?" Jede "Stunde" bringt uns dem "Abend", dem Tode näher. Der Lohn, den wir dann erhalten, nämlich die ewige Glückseligkeit, ist ein freies Geschenk Gottes für unsere Mitarbeit mit Seiner Gnade; aus eigener Kraft könnten wir uns ihn durch unsere Arbeit nicht verdienen (EVANGELIUM). Oratio - Wir bitten Dich, o Herr, erhöre huldreich das Flehen Deines Volkes, dass wir mit Reecht für unsere Sünden gezüchtigt werden, um der Ehre Deines Namens willen durch Deine Barmherzigkeitbefreit werden. Durch unsern Herrn Jesus Christus, Deinen Sohn, der mit Dir lebt und regiert in der
Einheit des Heiligen Geistes,
Gott von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen. ?> |
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Evangelium
(Mt. 20, 1-16) In jener Zeit sprach Jesus zu Seinen Jüngern dieses Gleichnis: "Mit dem Himmelreich ist es wie mit einem Hausherrn, der am frühen Morgen ausging, um Arbeiter für seinen Weinberg zu dingen. Er einigte sich mit den Arbeitern auf einen Tageslohn von einem Denar und schickte sie in seinen Weinberg. Um die dritte Stunde ging er wieder aus. Da sah er andere müßig auf dem Markte stehen und sagte zu ihnen: Geht auch ihr in meinen Weinberg; ich wil euch geben was recht ist. Sie gingen hin. Um die sechste und neunte Stunde ging er abermals aus und machte es ebenso. Als er um die elfte Stunde ausging, fand er wieder andere dastehen. Er fragte sie: Was steht ihr den ganzen Tag müßig? Sie antworteten ihm: Es hat uns niemand gedungen. Er erwiderte ihnen: Geht auch ihr in meinen Weinberg. Am Abend sagte der Herr des Weinberges zu seinem Verwalter: Rufe die Arbeiter und zahle ihnen den Lohn aus, von den letzten angefangen bis zu den ersten. Da kamen die von der elften Stunde, und jeder erhielt einen Denar. ls aber die ersten kamen, meinten sie, sie würden mehr erhalten; aber auch von ihnen erhielt jeder einen Denar. Da sie ihn empfingen, murrten sie gegen den Hausherrn und sagten: Die Letzten da haben nur eine einzige Stunde gearbeitet, und du hast sie uns gleichgestellt, uns, die wir die Last und Hitze des Tages ertragen haben. Freund, erwiderte er einem von ihnen, ich tue dir nicht unrecht. Bist du nicht auf einen Denar mit mir eins geworden? Nimm, was dein ist, und geh. Ich will aber diesem Letzten gleich viel geben wie dir. Oder darf ich mit em Meinigen nicht tun, was ich will? Ist dein Auge neidisch, weil ich gut bin? So werden die Letzten die Ersten und die Ersten die Letzten sein. Denn viele sind berufen, wenige aber auserwählt."
CHRISTENLEHRE AUS DER HEUTIGEN MESSE
GRUNDGEDANKEN: "So laufe auch ich nicht blindlings" (EPISTEL). "Was steht ihr hier den ganzen Tag müßig?" (EVANGELIUM).
- Ich glaube, dass Gott mich erschaffen hat, um Ihn zu erkennen, Ihn zu lieben und Ihm zu dienen, damit ich Ihn nach meinem Tode in der seligen Anschauung und Vereinigung besitzen und so mit Ihm auf ewig glücklich sein möge. - Ich glaube, dass mein Lebensglück nicht in Reichtum und Ehre besteht, sondern im Dienste Gottes und des Nächsten. |
Mittwoch, 08. 02. 2012 "Fest des hl. Johannes von Matha" (III. Kl.) - liturg. Farbe: weiß !!! Das Rosenkranzgebet und das heilige Messopfer im Hohen Dom müssen heute leider entfallen !!!
Johannes von Matha, der Stifter des Ordens der heiligsten Dreifaltigkeit zur Erlösung der Gefangenen, wurde zu Faucon in der Provence von frommen, vornehmen Eltern geboren. Zum Studium ging er zuerst nach Aix, darauf nach Paris; zum Abschluss seiner theologischen Ausbildung errang er sich den Doktorgrad. Er war ein Muster von Gelehrsamkeit und Tugend. Dies bewog den Bischof von Paris, ihn, obwohl er aus Demut sich dagegen sträubte, zum Priester zu weihen. Der Bischof hoffte, Johannes werde in Paris bleiben und durch seine Weisheit und seinen Lebenswandel für die studierende Jugend ein Vorbild werden. Als er aber in der Kapelle des Bischofs in Gegenwart des Bischofs und noch anderer Zeugen sein erstes heiliges Messopfer darbrachte, durfte er eine himmlische Erscheinung schauen. Es erschien ihm nämlich ein Engel, angetan mit einem weißen, glänzendem Gewande, auf der Brust ein rotblaues Kreuz mit übereinander gelegten Armen, die über zwei seitwärts stehende Gefangene, einen Christen und einen Mauren, ausgebreitet waren. Bei dieser Erscheinung geriet der Diener Gottes in Verzückung und erkannte sogleich, daß er zur Erlösung der Gefangenen berufen sei. Um jedoch mit reifer Überlegung an eine so wichtige Sache heranzugehen, ging er erst in die Einsamkeit; dort traf er mit Gottes Fügung mit Felix von Valois zusammen, der sich schon viele Jahre in der gleichen Einöde aufhielt. Mit ihm schloss er einen Bund und übte sich noch drei Jahre lang im Gebete, in der Betrachtung und im Streben nach jeglicher Tugend. Als sie einstens an einer Quelle saßen und sich über göttliche Dinge unterhielten, kam ein Hirsch gesprungen, der ein rotblaues Kreuz zwischen dem Geweih trug. Felix war über dieses wundersame Ereignis sehr erstaunt. Da erzählte ihm Johannes von der Erscheinung, die er bei seinem ersten Heiligen Meßopfer hatte. Von da an oblagen sie mit noch größerem Eifer dem Gebete und beschloßen endlich, nachdem sie im Traume dreimal dazu ermahnt worden waren, nach Rom zu gehen, um vom Papste die Erlaubnis zur Gründung eines neuen Ordens zur Erlösung der Gefangenen zu erbitten. Damals war gerade Innozenz III. gewählt worden. Dieser nahm sie freundlich auf. Während er noch über die Angelegenheit mit sich zu Rate ging, erschien ihm am Oktavtag der heiligen Agnes, als er im Lateran die heilige Messe feierte, bei der Aufhebung der heiligen Hostie ein Engel im weißen Gewande, mit einem zweifarbigen Kreuze, so, als ob er gerade Gefangene loskaufen wollte. Auf diese Erscheinung hin genehmigte der Papst die Gründung; er ordnete an, dass die Stiftung Orden der heiligsten Dreifaltigkeit zur Erlösung der Gefangenen heißen sollte und bestimmte für seine Mitglieder ein weißes Gewand mit rotblauem Kreuz. Nachdem so der Orden fest begründet war, kehrten die heiligen Stifter nach Frankreich zurück und errichteten das erste Kloster Cerfroid in der Diözese Meaux. Felix blieb dort zurück, um es zu leiten. Johannes aber kehrte mit einigen Gefährten nach Rom zurück, wo ihnen Innozenz das Haus, die Kirche und das Hospital des heiligen Thomas de Formis auf dem Caelius mit vielen Einkünften schenkte. Er schrieb auch an Miramolin, den König von Marokko, und das Werk des Loskaufs begann mit günstigem Erfolge. Dann ging Johannes nach Spanien, das größtenteils unter dem Joch der Sarazenen schmachtete, und bewog Könige Fürsten und Gläubige zum Mitleid mit den armen Gefangenen. Er baute Klöster, errichtete Krankenhäuser und kaufte zum großen Nutzen für ihr Seelenheil viele Gefangene los. Schließlich kehrte er nach Rom zurück und oblag auch dort den Werken der Frömmigkeit. Aufgezehrt von rastloser Arbeit und geschwächt durch Krankheit, brennend von glühender Liebe zu Gott und den Nächsten, kam er zum Sterben. Da rief er seine Brüder zusammen, ermahnte sie nochmals eindringlich zum Eifer in der ihnen vom Himmel zugewiesenen Aufgabe, Gefangene loszukaufen, und entschlief im Herrn am 17. Dezember im Jahre des Heiles 1213; sein Leib wurde in der Kirche des heiligen Thomas de Formis ehrenvoll bestattet.?> |
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Juan Carreño de Miranda: Johannes feiert die Messe, 1666, im Musée du Louvre in
Juan Carreño de Miranda: Johannes feiert die Messe, 1666, im Musée du Louvre in Paris
Evangelium
(Luk. 12, 35-40)
In jener Zeit sprach Jesus zu einen Jüngern: "Eure Lenden seien umgürtet und brennende Lampen in euren Händen. So sollt ihr Menschen gleichen, die auf ihren Herrn warten, wenn er von der Hochzeit kommt, damit sie ihm, wenn er kommt und klopft, sogleich öffnen können. Selig jene Knechte, die der Herr bei seinem Kommen wachend findet. Wahrlich, Ich sage euch, er wird sich gürten und sie Platz nehmen lassen und umhergehen und sie bedienen. Und wenn er in der zweiten Nachtwache kommt oder in der dritten Nachtwache, und sie so findet: selig sind diese Knechte. Das aber bedenket: wenn der Hausvater wüsste, zu welcher Stunde der Dieb kommt, so würde er sicherlich wachen und nicht in sein Haus einbrechen lassen. So seid denn auch ihr bereit; denn der Menschensohn wird zu einer Stunde kommen, da ihr es nicht vermutet."
Oratio - Gott, Du hast huldvoll auf eine himmlische Anregung hin durch den heiligen Johannes den Orden der heiligsten Dreifaltigkeit zum Loskauf der Gläubigen aus der Gewalt der Sarazenen gestiftet; gib uns, wir bitten Dich, dass wir mit Deiner Hilfe und durch seine Verdienste von jeder inneren und äußeren Knechtschaft frei bleiben. Durch unsern Herrn Jesus Christus, Deinen Sohn, der mit Dir lebt und regiert in der
Einheit des Heiligen Geistes, Gott von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen. 
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Sonntag, 12. 02. 2012 "Sexagesima (Vorfastenzeit)" (II. Kl.) - liturg. Farbe: violett 11 Uhr Hochamt in der Gaukirche St. Ulrich zu Paderborn

"Ein Sämann ging aus, seinen Samen zu säen ... Der Same ist das Wort Gottes" (EVANGELIUM). In jedem Frühling wiederholt der liebe Gott in gewisser Weise, was wir im Buche Genesis über die Erschaffung der Welt lesen. Da der Frühling jetzt nahe ist, sehen wir den Heiland im Evangelium als den göttlichen "Sämann". Er sät seinen "Samen" auf das Feld unserer Seele, das gar oft zum "steinigen Grund" unbeugsamen Stolzes geworden ist, oder auf dem die "Dornen" verweichlichender "Genüsse" wachsen. Die EPISTEL entwirft uns ein packendes Bild von dem Opferleben des hl. Paulus, des großen "Sämanns" des "Wortes Gottes". Wir sehen ihn in Europa und in Asien. Seine Arbeit und seine Leiden sollen uns zur Nachahmung antreiben, dass wir wie er das "Wort Gottes" trotz innerer Schwierigkeiten und äußerer Verfolgungen immer weiter verbreiten.
Oratio - O Gott, Du siehst, dass wir uns in nichts auf unser eigenes Tun verlassen können; verleihe gnädig, dass wir gegen alles Widrige durch den Beistand des Völkerlehrers geschützt werden. Durch unsern Herrn Jesus Christus, Deinen Sohn, der mit Dir lebt und regiert in der
Einheit des Heiligen Geistes,
Gott von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen. ?> |
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Evangelium
(Luk. 8, 4-15) In jener Zeit, als eine große Volksmenge zusammenkam und die Leute aus allen Städten Jesus zuströmten, trug Er folgendes Gleichnis vor: "Ein Sämann ging aus, seinen Samen zu säen. Beim Säen fiel einiges auf den Weg, wurde zertreten, und die Vögel des Himmels pickten es auf. Anderes fiel auf steinigen Grund; es ging zwar auf, verdorrte aber, weil es keine Feuchtigkeit hatte. Wieder anderes fiel unter die Dornen, und die Dornen wuchsen mit auf und erstickten es. Anderes endlich fiel auf gutes Erdreich, ging auf und trug hundertfältige Frucht." Bei diesen Worten rief Er aus: "Wer Ohren hat zu hören, der höre!" Da fragten Ihn Seine Jünger, was dieses Gleichnis bedeute. Er antwortete: "Euch ist es gegeben, die Geheimnisse des Reiches Gottes zu verstehen; den andern werden sie in Gleichnissen dargeboten, damit sie sehen und doch nicht sehen, hören und doch nicht verstehen. Das Gleichnis bedeutet dies: Der Same ist das Wort Gottes. Die am Wege sind jene, die es wohl hören; dann kommt der Teufel und nimmt das Wort aus ihren Herzen weg, damit sie nicht glauben und nicht gerettet werden. Die auf dem steinigen Grund sind jene, die das Wort zwar hören und mit Freuden aufnehmen, aber nicht Wurzel fassen lassen; sie glauben eine Zeitlang, aber zur Zeit der Versuchung fallen sie ab. Was unter die Dornen fiel, sind jene, die das Wort Gottes zwar hören, aber dann in den Sorgen, Reichtümern und Genüssen des Lebens aufgehen und es ersticken und so keine Frucht bringen. Was endlich auf gutes Erdreich fiel, sind jene, die das Wort mit gutem und willigem Herzen hören und bewahren und so Frucht bringen in Beharrlichkeit."
CHRISTENLEHRE AUS DER HEUTIGEN MESSE
GRUNDGEDANKEN: "Meine Gnade genügt Dir" (EPISTEL). "Anderes fiel auf gutes Erdreich, ging auf und trug hundertfältige Frucht" (EVANGELIUM).
- Ich glaube, dass es für mich nicht genug ist, ein Mitglied der katholischen Kirche zu sein, um meine Seele zu retten, sondern dass ich auch nach der Lehre dieser Kirche leben muss. |
Mittwoch, 15. 02. 2012 "Ferialtag - Messe von Sexagesima (ohne Credo)" (IV. Kl.) - liturg. Farbe: violett 17.45-18.15 Uhr Beichtgelegenheit bei H.H. Prälat Dr. Schmitz im Pfarrwinkel des Hohen Domes zu Paderborn 18.00 Uhr Rosenkranzgebet um glaubenstreue Missionare in der Krypta des Hohen Domes zu Paderborn 18.30 Uhr Heiliges Messopfer in der Krypta des Hohen Domes zu Paderborn Sonntag, 19. 02. 2012 "Quinquagesima (Vorfastenzeit)" (II. Kl.) - liturg. Farbe: violett 11 Uhr Hochamt in der Gaukirche St. Ulrich zu Paderborn 
"Sei sehend! Dein Glaube hat dich gesund gemacht" (EVANGELIUM). Während der Fastenzeit "ziehen" auch wir "nach Jerusalem", der Stadt des Kreuzesopfers. Bei dem im EVANGELIUM erwähnten Zug nach Jerusalem waren die Jünger des Heilandes mit geistlicher Blindheit geschlagen und sahen deshalb die Notwenigkeit des zukünftigen Karfreitags nicht ein. Sie versteigen sich in ihrer geistlichen Blindheit sogar dazu den "anzufahren", der "sehend werden" will. Um ihren schwachen Glauben zu stärken, belohnt der Heiland den starken "Glauben" des "Blinden". Um die Notwendigkeit der Buße während der Fastenzeit zu "sehen", brauchen wir Glauben, - einen Glauben, der durch die Liebe genährt wird: die Liebe zu Gott und die Liebe zum Nächsten (EPISTEL). Wo die Liebe herrscht, da fallen die Bußübungen entweder gar nicht schwer, oder sie werden durch die Liebe versüßt und dem lieben Gott aufgeopfert. INTROITUS, KIRCHENGEBET und GRADUALE der heutigen Messe erfüllen uns mit Zuversicht auf unserer Reise zum himmlischen "Jerusalem". Auf dieser Reise müssen wir gewappnet sein mit Glauben (OFFERTORIUM) und Liebe (KOMMUNIONVERS).
Oratio - Wir bitten Dich, o Herr, erhöre gnädig unser Flehn, befreie uns von den Fesseln der Sünden und behüte uns vor allem Widrigen. Durch unsern Herrn Jesus Christus, Deinen Sohn, der mit Dir lebt und regiert in der
Einheit des Heiligen Geistes,
Gott von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen. ?> |
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Evangelium
(Luk. 18, 31-43) In jener Zeit nahm Jesus die Zwölf mit Sich und sprach: "Seht, wir ziehen hinauf nach Jerusalem, und alles wird in Erfüllung gehen, was die Propheten über den Menschensohn geschrieben haben: Er wird den Heiden ausgeliefert, verspottet, misshandelt und angespieen werden. Man wird Ihn geißeln und dann töten; doch am dritten Tage wird Er auferstehen." Sie verstanden aber nichts davon; diese Rede war für sie dunkel, und sie begriffen nicht, was damit gesagt war. Als Er Sich Jericho näherte, saß ein Blinder am Wege und bettelte. Er hörte wie das Volk vorbeizog, und fragte, was das bedeute. Man sagte ihm: "Jesus von Nazareth geht vorüber." Da rief er: "Jesus, Sohn Davids, erbarme Dich meiner!" Die Vorausziehenden fuhren ihn an, er solle schweigen. Doch er rief nur noch lauter: "Sohn Davids, erbarme Dich meiner!" Da blieb Jesus stehen und ließ ihn herbeiführen. Als er herangekommen war, fragte Er ihn: "Was soll Ich dir tun?" Er bat: "Herr, dass ich wieder sehen kann." Jesus sprach zu ihm: "Sei sehend! Dein Glaube hat dich gesund gemacht." Auf der Stelle konnte er sehen; er pries Gott und folgte Ihm nach. Und alles Volk, das zugesehen hatte, lobte Gott.
CHRISTENLEHRE AUS DER HEUTIGEN MESSE
GRUNDGEDANKEN: "Sei mir ein Schützergott und ein Zufluchtsort, mich zu erretten" (INTROITUS). "Erkennet: Der Herr, der ist Gott! Er hat uns gebildet, nicht wir uns selbst" (TRACTUS).
- Ich glaube, dass der Allmächtige Gott alle sichtbaren und unsichtbaren Dinge aus dem Nichts erschaffen hat: die Engel, die Welt und zuletzt den Menschen. - Ich glaube, dass die Engel reine Geister sind, die keinen Leib haben, aber mit Verstand und freiem Willen ausgestattet sind. - Ich glaube, dass die Engel, die mit der Gnade Gottes mitgewirkt haben, jetzt die selige Anschauung Gottes im Himmel genießen; dass die abgefallenen Engel, die auch Teufel genannt werden, in die Hölle geschleudert wurden, wo Luzifer oder Satan ihr Anführer ist. - Ich glaube, dass Gott für alle geschaffenen Dinge sorgt, sie erhält und regiert; dass nichts ohne den Willen oder die Zulassung Gottes geschieht.

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Jeden
Mittwoch um 18.30 Uhr Heiliges Messopfer
in der außerordentlichen Form des
römischen Ritus in der Krypta des Hohen
Domes zu Paderborn; zuvor von 17.45-18.15
Uhr Beichtgelegenheit und ab 18 Uhr
Rosenkranzgebet.
Jeden Sonn- und Feiertag um 11 Uhr
Hochamt in der außerordentlichen Form
des römischen Ritus in der Gaukirche St.
Ulrich zu Paderborn (gegenüber vom Hohen
Dom).
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Wenn Sie die Heilige Messe in der außerordentliche Form auch an anderen Tagen mitfeiern möchten, informieren wir Sie gerne über die Möglichkeiten. Senden Sie einfach Ihre E-Mail Adresse an: fruehmesse@t-online.de -------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Weitere
Orte im Erzbistum Paderborn,
an denen die Messe in der außerordentliche Form
zelebriert wird:
Arnsberg
Freitag, 10. 02. 2012
"Fest der hl. Scholastika" (III. Kl.) - liturg. Farbe: weiß 18.30 Uhr Rosenkranzgebet in der Stadtkapelle St.
Georg zu Arnsberg
19 Uhr Heiliges Messopfer in
der Stadtkapelle St. Georg zu Arnsberg
Jeden
Freitag um 19 Uhr Heiliges Messopfer in
der außerordentlichen Form des
römischen Ritus in der Stadtkapelle St.
Georg zu Arnsberg; zuvor um 18.30 Uhr
Rosenkranzgebet.
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Delbrück-Steinhorst
Donnerstag, 01
. 03. 2012 "Donnerstag nach dem 1. Fastensonntag" (III. Kl.) -
liturg.Farbe: violett 17.30 Uhr Stille Anbetung und bis 17.45 Uhr
Beichtgelegenheit in der Kirche St. Marien zu
Steinhorst
18 Uhr Heiliges Messopfer in der Kirche St.
Marien zu Steinhorst

Jeden
1. Donnerstag im Monat um 18 Uhr Heiliges
Messopfer in der außerordentlichen Form
des römischen Ritus in der Kirche St.
Marien zu Steinhorst; zuvor um 17.30 Uhr
Stille Anbetung und bis 17.45 Uhr
Beichtgelegenheit.
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Minden
Sonntag, 19. 02. 2012. 2011 "Quinquagesima" (II. Kl.) - liturgische Farbe: violett 10 Uhr Hochamt in der Kirche St. Mauritius zu Minden
Jeden
3. Sonntag im Monat um 10 Uhr Hochamt in
der außerordentlichen Form des
römischen Ritus in der Kirche St.
Mauritius zu Minden
(Pauline-von-Mallinckrodt-Platz).
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